SZBLIND neu Mitglied bei VASOS
VASOS ist die Vereinigung aktiver Seniorinnen und Senioren und Selbsthilfeorganisationen der Schweiz. VASOS versteht sich als Stimme der älteren Menschen und vertritt ihre Anliegen im Rahmen der öffentlichen und politischen Diskurse und Entscheidungen. Etwa 250‘000 der 377‘000 von Blindheit und Sehbehinderung oder Hörsehbehinderung betroffenen Menschen in der Schweiz sind über 60 Jahre alt. Der SZBLIND hat sich daher entschieden, Mitglied bei VASOS zu werden, um gemeinsam mit der Vereinigung die Anliegen von Menschen, die im Alter eine Sehoder Hörsehbehinderung erfahren, zu vertreten. VASOS stellt 18 Mitglieder des Schweizerischen Seniorenrates und nimmt so auf die politische Agenda in der Alterspolitik Einfluss.

SZBLIND dankt für rege Teilnahme
Die Vernehmlassung zur neuen vorgeschlagenen Strategie des SZBLIND ist beendet. 75% der Mitgliedorganisationen haben die Möglichkeit genutzt, sich zur Strategie zu äussern. Die Inputs werden nun vom Vorstand und im Soundingboard diskutiert und das Strategiepapier für die Abstimmung an der Delegiertenversammlung 2024 vorbereitet. Die Delegierten stimmen am 22. Juni über die Strategie ab.

Öffnungszeiten des SZBLIND über Weihnachten und Neujahr
Die Büros des SZBLIND sind ab dem 22.12. geschlossen. Die Fachstelle Hilfsmittel schliesst für die Inventur bereits am 21.12. Die normalen BüroÖffnungszeiten gelten wieder ab dem 3. Januar 2024.

Situation von Menschen mit Behinderungen in der EU
Rund 87 Millionen Personen in der EU haben eine körperliche oder geistige Beeinträchtigung. Massnahmen der EU haben laut einem Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs bisher jedoch nur wenig zur Verbesserung der Situation dieser Menschen beigetragen. Die Werte der wichtigsten Gleichstellungsindikatoren in den EU-Ländern haben sich in den letzten Jahren kaum verbessert, heisst es im Bericht. Die Verfasser kommen zum Schluss, dass Menschen mit Behinderungen immer noch Schwierigkeiten haben, einen Arbeitsplatz zu finden, und dass sie stärker von Armut bedroht sind als Menschen ohne Beeinträchtigung. Darüber hinaus folge die Anerkennung des Behindertenstatus von Land zu Land unterschiedlichen Kriterien, was einer gegenseitigen Anerkennung im Weg stehe. Die Kommission hat EU-weite Strategien für Menschen mit Behinderungen entworfen und neue Initiativen vorgeschlagen, bei den einschlägigen Rechtsvorschriften sei man jedoch ins Stocken geraten. Der Sonderbericht «Unterstützung von Menschen mit Behinderung: Die praktischen Auswirkungen der EU-Massnahmen sind begrenzt» kann über diesen Link abgerufen werden: https://www.eca. europa.eu/ECAPublications/SR-2023-20/SR-2023- 20_DE.pdf

Wie KI eine inklusive Arbeitswelt fördert
Künstliche Intelligenz (KI) kann Menschen mit Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz unterstützen und ermöglicht ihnen, selbstbestimmter und gleichberechtigter am Arbeitsleben teilzuhaben. Doch die Chancen der Technologie lassen sich nur nutzen, wenn in der Arbeitswelt die passenden Rahmenbedingungen vorliegen. Dazu zählen (digital) barrierefreie Arbeitsplätze, eine Vielfalt fördernde Unternehmenskultur und die Berücksichtigung von Menschen mit Beeinträchtigungen bereits in der Forschung und Entwicklung. Ein aktuelles Whitepaper der Plattform Lernende Systeme verdeutlicht das Potenzial von KI für eine inklusive Arbeitswelt anhand konkreter Praxisbeispiele und zeigt Wege auf, wie die KI-gestützte Teilhabe gelingt. Das Whitepaper ist zum kostenfreien Download verfügbar unter plattform-lernende- systeme.de/publikationen

Nächste Sammeltage der Inklusionsinitiative
Die Inklusions-Initiative hat das Ziel, Inklusion in der Schweiz voranzutreiben. Gemeinsam wollen Menschen mit und ohne Behinderungen bis Oktober 2024 insgesamt 100‘000 gültige Unterschriften für die Initiative sammeln. Mit der Volksinitiative soll genügend Druck aufgebaut werden, damit «Die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen vorankommt», so Verena Kuonen, Co-Präsidentin von Inclusion Handicap. Damit das Ziel 100‘000 Unterschriften erfüllt wird, werden laufed weiter Unterschriften gesammelt. Im Dezember bieten Weihnachtsmärkte ideale Möglichkeiten, auf viele Menschen zu treffen. Nationale Sammeltage sind am 2. Dezember 2023 und am 9. März 2024. Bis am 30. Oktober war der Stand der Anzahl Unterschriften bei 68‘113.